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27.05.2026

Karl Bruckbauer

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Bergwanderung auf den Teufelstein

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Manchmal klappts auch durch Mund-zu-Mund-Propaganda: Karls Einladung zur Tour war mal wieder im Spam gelandet, und trotzdem haben wirs erfahren. Samstag früh, das Wetter strahlend und sogar zu einer recht moderaten Zeit (8.15 Uhr) haben wir uns getroffen und sind zu sechst in 2 Autos Richtung Hochplatte gefahren. Am Parkplatz Zellersee kurz vor Schleching hieß es dann um 9.30 Uhr Abmarsch. Klar, dass der Weg den Karl ausgekundschaftet hatte natürlich keine Wegmarkierung hatte. Nur kurz sind wir auf der Forststraße geblieben und dann ging es schon auf schmaleren Pfaden im Wald steil den Berg hinauf an der leider geschlossenen Hainzn-Alm vorbei. Anfangs noch mit Tau auf dem Gras, wurde aber schon bald klar, dass der Aufstieg bei dem warmen Wetter eine schweißtreibende Angelegenheit würde, was man am zunehmenden Schnaufen schon auch gemerkt hat.

Nach oben öffnet sich der Wald und eine Gipfelkuppe wird sichtbar. "Haben wir`s schon geschafft?", lautete die Frage als der Ausblick genossen wurde. Karl entgegnet: "Nein, Ich glaub' der da drüben ist unserer." Also mit frischem Mut auf dem Grat entlang und zur nächsten Weggabelung. "Da, glaub' ich geht's lang", ziemlich kletterig im Wald den Berg hinauf. Oben mit Aussicht "... jetzt haben wir uns vergangen.." also auf wildem Pfad geradewegs den Berg wieder ein Stück hinunter und alle hinterher. Da waren dann auch wieder ein paar Bergwanderer und damit auch die Zielrichtung klar. Nach ca. 3 h haben wir dann den Gipfel des Teufelsteins erreicht. Der hat, wie Karl uns gezeigt hat, tatsächlich 2 Teufelshörndl (siehe auch das Bild, wo er dem Teufel auf dem Kopf sitzt). Ein fantastischer Ausblick mit den schneebedeckten Großvenediger im Hintergrund und eine Gipfelrast mit Brotzeit hatten wir uns wirklich verdient.

Gestärkt gings dann wieder hinab - den Weiterweg auf die Hochplatte und die Piesenhausener Hochalm haben wir dann doch lieber nicht in Angriff genommen, weil`s dann doch schon sehr warm war. Da war uns die Oberauer Brunstalm dann schon viel lieber, denn die hatte offen und da gab es dann Radler und Käsekuchen. Nachdem Roswitha ganz mutig die Wirtin nach Liegestühlen gefragt hatte, hat dann die Wandertruppe ein improvisiertes Nickerchen in der Sonne (Neudeutsch "Powernapping") eingelegt (siehe Bild). Es brauchte dann schon einige aufmunternde Worte um die müden Kameraden wieder auf die Beine zu bekommen. Über die Almwiesen ging es dann nach Navi auf die Suche nach der Fortsetzung des Rundweges, den wir auch schnell gefunden hatten. Ein schmaler Pfad an steilem Hang erforderte erhöhte Aufmerksamkeit, war aber ein landschaftlicher Leckerbissen. Stück für Stück sind wir dann dem Wanderparkplatz am Zellersee wieder entgegengelaufen. Am Ende waren dann alle recht geschafft. 16 km und über 900 Höhenmeter haben ihren Tribut gefordert.

Allen hat es wieder großen Spaß gemacht eine typische Karl-Tour zu laufen. Also dann bis zum nächsten Mal

Oli Becker

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