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22.06.2023

Harald Sigl

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Kultur & MTB-Sport in Graz

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Bereits am Mittwochnachmittag, machten sich die ersten Teilnehmer (Hermine u. Herbert) von Kultur & Sport auf den Weg um die herrliche Stadt Graz zu erkunden. Am Abend kamen Sonja, Harry und Armin (die beiden letzteren fuhren sich schon mal warm) sowie die Camper Conny und Olaf dazu.

Am nächsten Tag wurde es dann mit der Johann-Paul-Runde ernst. In einem Achter mit Singletrails und Teersträßchen ging es bergauf bergab durch das westliche Hügelland. Ziel war das Gasthaus St. Johann & Paul, die Kirche dazu haben wir erst 2 Tage später besichtig- man kann nicht alles auf einmal machen. Gut gestärkt mit einer „kleinen“ Brotzeit und a paar Gschpritzde gings für Sonja und Harry zurück ins Hotel und der Rest widmete sich noch dem Kulturpunkt Kulinarik auf Schloss St. Martin. Bei einem Glaserl Sauvignon Blanc (oder waren es zwei?) durften wir nette Bekanntschaften mit den Grazern*innen machen.

Am Donnerstag fuhren wir erstmal mit dem Auto ca. 45 km nach Gamlitz, von wo aus wir die Eichbergwartrunde mit seinen 35 km und 700 Hm starteten. Nach etlichen schönen Trails durch die steile Weinlandschaft lockte uns direkt am Weg die Buschenschänke von Peter Skoff. Einem hauseigenen, süffigen Muskateller und einer leckeren Brotzeit nicht abgeneigt, diese wurden auch von der charmanten Winzersgattin mit Hut persönlich serviert, blieben wir an diesem schönen Fleckchen noch eine Weile sitzen. Weiter gings durch die Weinberge rauf und runter mit traumhaften Ausblicken auf die südliche Steiermark, bis ein kurzer Regenschauer uns zum Unterstellen zwang. Danach gings in rasanter Fahrt bergab nach Gamlitz zurück, wo dann noch -wen wundert es -ein Buschenschank von einem jungen Winzer herging. Auch er hatte einen hervorragenden Wein und freute sich, sein Weinwissen an uns weiter geben zu dürfen und wir haben gerne die örtliche Wirtschaft. unterstützt. Den gehörigen Schnapper den wir wegen einer Umleitung noch in Kauf nehmen mussten, erhöhte dafür unsere Tagesleistung nochmal um 100 Hm. Abends kamen dann noch Gabi und Tom zur Radlgruppe dazu und gemeinsam gings ins Stammlokal „Diavolo“.

Am Samstag wurden wir schon um 9:00 Uhr von unserer Stadtführerin abgeholt. Da musste das hervorragende Frühstück mal etwas zackiger gehen. Wir fuhren mit den Rädern in Richtung Innenstadt und erfuhren dabei so einiges über das neu erbaute, fast autofreie, dafür fahrradfreundliche Stadtviertel. Wir starteten auf dem Bauernmarkt im Lendviertel kamen an historischen Gebäuden und Villen vorbei, durch den Friedhof Richtung Universitätsviertel um dann am Hilmteich noch einiges an Geschichte über die zweitgrößte Stadt Österreichs zu erfahren. Dann war es vorbei mit der Kultur, dabei sind wir schon 20 km gefahren und die große Grazrunde mit 50 km und 700 Hm fing erst an. Zuerst gemächlich an der Mur entlang, dann in großem Bogen und schweißtreibend in steilen Serpentinen zum Fürstenstand (745m) am Plabutsch, dem Hausberg von Graz hinauf. Dort gab es schöne Ausblicke auf die Stadt und gleich nach einer kurzen Abfahrt gab es für Hermine, Sonja, Gabi, Conny, Herbert, Olaf und Armin eine Pause, denn ein Radler hatte seinen Rucksack oben vergessen. (kann vorkommen). Dann gings wellig dahin bis zum Lieblingslokal St. Johann & Paul und endlich auch mit Besichtigung der Kirche. Bei Kaffee und Kuchen bzw. einer Wurstsemmel (s. Fotos!) und an Gschpritzdn gingen wir die Tour gedanklich nochmal durch. Um noch weitere Buschenschänken, die ein großes Kulturgut in der Steiermark darstellen, kennenzulernen fuhren wir noch zum „Strommer“ in den Sonnenuntergang zum Abendessen auf a Verhackerts, a Selchfleisch, und a Saures.

Der Sonntag unserem letzten Tag fuhren wir an der Mur entlang in die Innenstadt. Hermine bewies sich als Stadtführerin und per Rad erklommen wir den steilen Schlossberg. Nach den Sehenswürdigkeiten Uhrturm (Achtung, Zeiger verkehrt rum!), der Liesl, dem chinesischen Pavillon, den wunderschönen Parkanlagen und dem traumhaften Blicken auf die Altstadt ging es rasant hinunter zum Dom mit dem Mausoleum. Ein kurzer Eisstopp in der Sporgasse und nach dem Glockenspiel weiter zum Landhaus. Am Rathaus vorbei über die Murinsel zum „freundlichen Außerirdischen“ dem Grazer Kunsthaus. Auf dem Lendplatz, dem früheren Rotlichtviertel und jetzt hippen Stadtteil von Graz beendeten wir bei Cappuccino und Schilerol die Kultur & Sport-Radltour.

Vielen Dank an alle, für die erlebnisreichen Tage.

Hermine

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