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15.08.2021

Livigno - Bericht von Chris für das Team A

Wenn man die Woche in Livigno mal so Revue passieren lässt, war so ziemlich jeder Tag gleich. Zuerst Biken bei schlechtem Wetter, mal mehr und mal weniger Regen, und danach Abendessen mit der kompletten Gruppe bei unserem Standard-Italiener. Der war aber auch ziemlich gut…

Gott sei Dank meldete sich an den letzten beiden Tagen doch noch die Sonne an. So beschlossen wir (der Erber-Express, der Vitus und ich) am Abreisetag das Wetter noch auszunutzen und nochmal eine Tour zu den Carosello Trails zu starten, während so mancher den Tag nutzte, um sein Handicap beim Golfen zu verbessern.

Bevor der Abfahrtsspaß begann, mussten wir zuerst allerdings 1000, teils sehr steile, Höhenmeter schrubben. Nur der Ober-Guide Harry schnappte sich den Lift, um sich gleich ins Tal zu stürzen und keine Zeit zu verschwenden. Nach einer Weile wurden wir von drei sehr sportlichen Italienern überholt und der Marco setzte sich gleich ans Hinterrad und war von da an nicht mehr zu sehen. Danach meinte er, dass diese im steilen Teilstück (ungefähr 400 Höhenmeter mit Steigungen bis zu 27%) doch tatsächlich das Tempo angezogen hätten und er sich auch noch anstrengen musste. Der Robert, der Vitus und ich waren schon froh, dass wir nur einmal vom Rad absteigen mussten. Eine halbe Stunde später waren auch wir am Gipfel angekommen und machten gleich unzählige Fotos von der grandiosen Aussicht. Nach einer kurzen Stärkung, Apfelstrudel mit Aperol, sahen wir den Harry an unserer Raststation vorbei radeln und wir beschlossen gemeinsam die letzte Abfahrt anzugehen. Die flowige Strecke machte schon richtig Spaß. Als wir uns eine kurze Pause gönnten, meinte der Harry, dass irgendwas mit seiner Bremse nicht in Ordnung sei. Nach genauerem Hingucken merkten wir das die komplette Bremsscheibe hinüber war. Glücklicherweise hatte ich neue Bremsbeläge dabei und gemeinsam konnten wir die Bremse einigermaßen wieder herstellen und so konnten wir die Abfahrt fortsetzen. Was hätte unser Ober-Guide nur ohne uns gemacht :)

Nach weiteren unendlich vielen Kehren, ein paar geplanten oder auch ungeplanten Sprüngen und immer weiter nachlassenden Kräften kamen wir im Tal an. Trotz der genialen Trails war doch jeder froh heil unten angekommen zu sein. Um die Woche ausklingen zu lassen, tranken wir noch ein alkoholisches Abschlussgetränk und genossen noch die Nachmittagssonne.

Nachdem alle Gruppen, von Wanderern und Bikern bis zu unseren Golfern, zum vereinbarten Treffpunkt eintrudelten, brachen wir letztendlich Richtung Heimat auf. Trotz des nicht immer idealen Wetters ist das Gebiet zum Radeln ein Traum mit herrlichen Trails und super Aussichten mit knapp 3000 Meter über Normal Null.

Alles in allem war es eine tolle Radlwoche mit super Organisation!

Daher ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren und bis zum nächsten Mal!